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Kommunikation will gelernt sein

Jedes erfolgreiche Unternehmen verfügt heutzutage über Kommunikationsprofis – sei es aus den eigenen Reihen oder extern hinzugezogenen Beratern. In unserer globalisierten Welt ist der professionelle Umgang mit Medien nicht mehr wegzudenken. Trotz steigender Relevanz werden Medienschaffende immer wieder belächelt. Auch der angehende Nachwuchs hat es nicht leicht: Der Ruf der Branche eilt voraus.

Videoausschnitt "Die Simpsons"

Eine Szene aus der Kult-Serie „Die Simpsons“, könnte nicht besser zeigen, wie schlecht das Image von Medien ist: Ein Footballspieler ist beim Arzt - er wird nie wieder spielen können. Der Arzt versucht ihn aufzumuntern mit den Worten: „Aber Sie können sich immer noch berufen auf Ihre Noten in…“ Der Blick in die Akte, ein Aufschrecken „..Kommunikationswissenschaft“. Der mitleidige Blick nach unten und ein „Oh großer Gott“ sind die Reaktion. Traurig aber wahr. Diese Szene zeigt es genauso gut wie der bekannte Satz „Ich möchte irgendwas mit Medien machen.“ Das Image medienwissenschaftlicher Arbeit und seinen Ausbildungs- und Studiengängen leidet schon lange. Viele denken, dass Journalisten, PR-Berater und Pressesprecher nicht mehr machen, als ein wenig zu kommunizieren. Dabei ist das gerade das die Kunst dieser Berufung: Kommunikation.

Wie wichtig diese Schlüsselkompetenz ist, zeigt sich für Unternehmen in der täglichen Arbeit – mit Entscheidern, Lieferanten oder Kunden. Besonders in Krisen kann das richtige Verhalten eines Unternehmens entscheidend sein. Unzählige Beispiele beweisen, dass viele Krisen durch eine gute und geplante Medienarbeit vehindert werden können und Unternehmen darüber hinaus gestärkt aus einer Krise gehen. Doch Krisenkommunikation beginnt präventiv: Schon im Voraus müssen gute Beziehungen zur Öffentlichkeit aufgebaut und gepflegt werden. Eine Kompetenz, die unter anderem auch in Kommunikationsstudiengängen vermittelt wird. Dort lernen StudentInnen was gelungene Medienarbeit ist und wie Krisenkommunikation betrieben wird. Sie entwerfen Konzepte, entwickeln Strategien - für echte und fiktive Kunden – und das zeigt nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Studienalltag. Kommunikation ist eben mehr als „irgendwas mit Medien“!