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„Quo vadis colonia“ auf dem Immobilienmarkt? Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888 sagt den Run auf verschmähte Lagen voraus

Ausweichtendenzen auf das Umland und steigende Pendlerzahlen- dies sind Kennzeichen des Kölner Wohnungsmarktes im Jahr 2017, wie Thomas Tewes, Hauptgeschäftsführer des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins (HuG) vor der Fachkommission „Wirtschaft für Köln“ des Wirtschaftsrates Deutschlands erläuterte.

Ausweichtendenzen auf das Umland und steigende Pendlerzahlen- dies sind Kennzeichen des Kölner Wohnungsmarktes im Jahr 2017, wie Thomas Tewes, Hauptgeschäftsführer des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins (HuG) vor der Fachkommission „Wirtschaft für Köln“ des Wirtschaftsrates Deutschlands erläuterte.

Köln platzt ersichtlich aus allen Nähten, aber was ist die Ursache dafür und was kann dagegen getan werden? Das wollte auch die Fachkommission wissen, die  sich durch Förderung des Austausches zwischen Politik, Wirtschaft und Bürgern für die Region Köln stark macht. Zum Thema Wohnen in Köln informierte sie sich beim HuG, der mit seiner fast 130-jährigen Geschichte  und fast 26.000 Mitgliedern ein Kölner Schwergewicht der Branche und eine gewichtige Stimme in Wohnungspolitik und Stadtentwicklung ist.

Tewes gab dazu zunächst überraschende Einblicke:  6000 Wohnungen müssten pro Jahr in Köln neu entstehen, dies sei aber trotz Nachverdichtung und bei allen sonstigen Anstrengungen auf bestehendem Bauland nicht mehr zu schaffen. Platz finde sich fast nur noch rechtsrheinisch, insbesondere in früher eher verschmähten Gebieten wie Mühlheim Süd und Zündorf Süd.

Daraus ergebe sich auch klar, was zu tun sei: Insbesondere müssten Entwicklungen im Außenbereich  zugelassen werden. Hier zeigte sich Tewes erleichtert, dass die neue Landesregierung den Landesentwicklungsplan (LEP) überarbeiten wolle. Darüber hinaus bedürfe es eines Masterplans Verkehr  sowie einer Wohnungsleitstelle mit echter Entscheidungskompetenz, so Tewes´ klare Botschaften an die Politik.